Zur Person

 

Nach meiner Geburt 1967 in Detmold wuchs ich in Ostwestfalen auf. Schon früh verriet mir meine ausgeprägte Reiselust und Neugier auf Unbekanntes, dass ich in Lippe nicht alt werden würde. Doch zunächst begann ich eine Berufsausbildung als Koch, die ich 1988 abschloss. Doch schon während der Ausbildung wurde mir klar, dass ich lieber Journalist werden wollte und so begann ich parallel zur Arbeit am Herd als freier Mitarbeiter für Lippe Aktuell und dann für das Westfalenblatt. Auch das Radiovolontariat trat ich in meiner Geburtsstadt Detmold an, beim damals neu gegründeten Lokalsender Radio Lippe. Zu dieser Zeit hatte ich bereits meine Vorliebe für den Ägäisraum und die Türkei entdeckt, die sich zunächst in einigen Reisereportagen und einem Reiseführer niederschlug. Nach und nach sollte der Schwerpunkt vermehrt auf den gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten in der Türkei liegen. Im Hauptberuf besann ich mich nach dem Hörfunk-Volontariat wieder aufs Papier und arbeitete als Redakteur bei der Rainer H. Nitsche-Verlags GmbH im Ahrtal, die Fahrrad- und Motorradzeitschriften herausgab. Während des folgenden Erziehungsurlaubs (heute Elternzeit) ergaben sich immer wieder Aufträge als Moderator bei Radio Lippe und Radio Herford und als Reporter beim Westdeutschen Rundfunk. Damit stand der Kompass wieder klar Richtung Hörfunk. Zum zweiten Mal nach Radio Lippe war ich am Aufbau eines neuen Senders beteiligt, dieses Mal bei Radio Aktiv in Hameln. Nach fünfjähriger Pionierarbeit erfolgte dann der Schritt in die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, zum NDR nach Hannover. Hier arbeitete ich überwiegend in der Aktuell-Redaktion als Redakteur und Moderator von Nachrichtenmagazinen, zweitweise kamen einige Reporteraufträge und die Moderation des Journals bei NDR-Kultur hinzu. 2007 wechselte ich zum Südwestrundfunk nach Mainz, zunächst als Redakteur und Moderator für die aktuellen Magazine von SWR4 Rheinland-Pfalz, zwei Jahre später in die trimediale Redaktion Landespolitik. Organisatorisch gehört es zu meinen Aufgaben, das Zusammenspiel von Fernsehen, Hörfunk und Internet in der landespolitischen Berichterstattung zu koordinieren. Inhaltlich beschäftigte ich mich schwerpunktmäßig mit der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Viel Raum nahm damals die Aufarbeitung der Nürburgringaffäre der früheren Landesregierung ein. Neben der praktischen journalistischen Arbeit erhielt von 2008-2010 die theoretische Auseinandersetzung mit Motiven und Methoden der Berichterstattung in Print, Hörfunk, Fernsehen und Internet besondere Aufmerksamkeit im Rahmen eines Studium „Qualitätsjournalismus“ am Internationalen Journalistenzentrum der Donau-Universität Krems/Österreich. Den Abschluss des Studiums bildete neben der obligatorischen theoretischen Prüfung eine praktische Masterarbeit. Ich widmete sie einem Radio-Feature über die türkische Metropole Istanbul als damalige „Europäische Kulturhautstadt 2010“, dass u.a. von NDR, Bayrischem Rundfunk und ORF ausgestrahlt wurde. Seit einigen Jahren setzt mich der SWR mehrfach im Jahr als Vertretung bzw. Verstärkung im ARD-Hörfunkstudio Istanbul ein, das für die Berichterstattung aus der Türkei, Griechenland, Iran und Zypern zuständig ist. In diesem Rahmen unternahm ich 2011 eine Reportagereise an die türkisch-syrische Grenze, als nach Ausbruch des Syrienkrieges die ersten Flüchtlinge Schutz in der Türkei suchten. Das Thema Flucht und Vertreibung prägte dann auch die Zeit als Auslandkorrespondent für den ARD-Hörfunk zwischen November 2016 und Ende Oktober 2021. Von der Basis Istanbul aus berichtete ich aus der Türkei, Iran, Griechenland und Zypern.

 

 
 
   


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